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All-Zweck-Waffe Tee

12. März 2018 2 Minuten Lesezeit

Oma hat es ja schon immer gepredigt, wenn man krank war: Viel trinken, am besten Tee dann wirst du wieder gesund. Und damit hatte sie gar nicht so unrecht, denn viele Tees können eine starke, gesundheitsfördernde Wirkung haben. Welcher Tee, bei welchen Beschwerden am besten hilft kannst du Dir im Folgenden durchlesen.

Teesorten und ihre Wirkung

Grüntee/Schwarztee

Was viele sicher nicht wissen ist, dass zur Herstellung dieser beiden Sorten genau dieselben Blätter verwendet werden. Den Unterschied macht erst die unterschiedliche Verarbeitung. Der grüne Tee wird hierbei beispielsweise luftgetrocknet, wodurch das beruhigend wirkende Theanin beibehalten wird und somit das Koffein langsamer und in geringerer Menge vom Körper aufgenommen werden soll. Was bleiben soll, ist eine Wirkung, die das Konzentrations- und Leistungsvermögen positiv beeinflussen soll. Dagegen werden die Blätter beim schwarzen Tee fermentiert, wodurch Theanin vermehrt abgebaut wird und das Koffein schneller in den Organismus aufgenommen werden kann. Deshalb wirkt Schwarztee oftmals aufputschend und kann somit als Kaffeeersatz dienen.

Hagebuttentee

Dieser Tee ist vor allem durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C sehr beliebt. Dabei wird oft übersehen, dass noch viel mehr in der kleinen Wunderfrucht steckt. Zum Beispiel soll diese Teesorte Vitamin A, Vitamin B1 und B2, sowie die Vitamine K und P beinhalten. Er soll sich damit bestens eignen, um die Abwehrkräfte zu stärken. Zudem soll er aber auch verdauungs- und wundheilungsfördernd sein und die Nieren reinigen. Durch seinen erfrischenden Geschmack kannst du diesen Tee sehr gut vor allem gekühlt im Sommer genießen.

Salbeitee

Durch seine ätherischen Öle soll dieser Tee vor allem antiseptisch und desinfizierend wirken, weshalb er vor allem bei Hals,- Magen,- und Darmbeschwerden eingesetzt wird. Im Rachenbereich haben unsere Omas auch immer empfohlen den lauwarmen Salbeitee zu gurgeln, um gegen leichte Hals- und Mandelentzündungen zu wirken. Zudem weißt Salbei einen relativ hohen Gehalt an Calcium auf.

Pfefferminz

Dieser Tee soll vor allem im Magenbereich wirken, wo bei er beruhigend, krampflösend und schmerzstillend ist. Nebenbei soll er auch den Appetit fördern durch seinen süßlichen Geschmack.

Kamille

Der Kamillentee ist ein wahres Allround-Talent unter den Tees und kann bei fast allem eingesetzt werden. Er soll gegen Bauchschmerzen wirken, antibakteriell wirken und damit bei Verdauungsproblemen hilfreich sein, er soll bei Blasenproblemen helfen und auch bei Nervosität soll eine Tasse Kamillentee zum Beispiel vor dem schlafen helfen. Und letztlich soll er auch gut bei Atemwegserkrankungen eingesetzt werden können, wobei die Hausfrau vor allem bei Husten einen Tropfen Honig im Tee empfiehlt.

Bio-Tee

Die Verarbeitung von Bio-Tee unterliegt, wie jedes andere Bio-Produkt, strengen Anbau und Bearbeitungsmethoden, die kontrolliert werden müssen. Dies ist nicht so einfach wie man zunächst vermuten mag, denn die Teeblätter sind vielen Schädlingen ausgeliefert, wobei auf künstlich hergestellte Pflanzenschutzmittel dann verzichtet werden muss. Auch beim Dünger muss auf chemische Stoffe verzichtet werden und auf Mineraldünger zurückgegriffen werden. Die Regelung der zulässigen Rohstoffe ist zum größten Teil durch die EU-Öko-Verordnung geregelt. Zudem muss bei Bio-Tee auf Gentechnik, künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Aromen verzichtet werden. Bei der Herstellung wird deshalb besonders schonend getrocknet um einen vollmundigen Geschmack zu gewährleisten. Viele Teetrinker sind sich deshalb einig, dass man bei Bio-Tee einen unverfälschteren Geschmack bemerken kann. Aber abgesehen vom Tee selber, sollte auch die Verpackung aus biologischen und umweltverträglichen Materialen hergestellt werden, weshalb oft recyclebare Stoffe verwendet werden.


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