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Praktikum im Homeoffice

9. Oktober 2020 2 Minuten Lesezeit

Für zwei Monate hat Anna bei SPOFERAN ein Praktikum absolviert - im Homeoffice. In dem Blogbeitrag erfahrt ihr mehr über ihr Remote-Praktikum.

Planänderung aufgrund Corona: Remote Praktikum

Corona hat uns seit Beginn des Jahres fest im Griff. An der Universität fanden Vorlesungen und Seminare nur noch online statt und mein geplantes Praktikum an einer südafrikanischen Schule musste abgesagt werden. Da ich die Zeit dennoch sinnvoll nutzen wollte, beschloss ich, ein Praktikum bei SPOFERAN zu machen. Da ich Lehramt mit den Fächern Wirtschaft und Sport studiere, sah ich die Chance darin, beide Fächer mal in einem anderen Kontext zu erleben. Somit hatte ich vor allem die Möglichkeit mein Wissen in Wirtschaft anzuwenden und zu vertiefen. Anders war das Praktikum aber im Gegensatz zu anderen Praktika zuvor besonders aus dem Grund, dass ich die komplette Zeit im Home-Office gearbeitet habe.

Praktikum Remote: Kommunikation im Homeoffice

Da auch an der Universität Passau die Veranstaltungen über das ganze Semester größtenteils online stattfanden, konnte ich bereits einige Erfahrungen sammeln, wie man auch von zu Hause aus effizient und gut arbeiten kann. Besonders zu Beginn ist es wichtig, sich selbstständig mit den digitalen Tools auseinanderzusetzen. Trotz Homeoffice hatte ich nicht das Gefühl alleine gelassen zu werden, da Christian und Ferdinand, die beiden Gründer von SPOFERAN, sich jeden Tag nach mir erkundigten und wir mindestens einmal wöchentlich eine Teamsitzung in Form eines Video-Calls hatten, bei denen ich in viele Entscheidungen mit einbezogen wurde. Natürlich ist es etwas anderes, wenn man jeden Tag acht Stunden in einem Büro sitzt und die Kolleg*innen um einen herum sind, aber ich fühlte mich trotzdem sehr gut aufgehoben.

Vor- und Nachteile vom Praktikum im Homeoffice

Positiv an einem Remote-Praktikum ist natürlich, dass man zeit- und ortsunabhängig arbeiten kann. So konnte ich während meines Praktikums auch mal eine Woche zuhause bei meiner Familie verbringen. Das erfordert jedoch gleichzeitig ein hohes Maß an Disziplin, Eigenständigkeit und Zeitmanagement. Auch wenn ich frei entscheiden konnte, um wie viel Uhr ich wie lange arbeite, habe ich trotzdem darauf geachtet, jeden Tag zwischen 8 Uhr und 9 Uhr in den Arbeitstag zu starten, um eine gewisse Routine zu bekommen. Enorm förderlich sind auch To-Do-Listen. Nicht nur für den Arbeitstag, sondern auch für das, was man danach erledigen möchte. Somit kann man vermeiden, dass sich Alltag und Arbeit vermischen und man statt der Arbeit doch noch „schnell“ die Küche putzt. Neben To-Do-Listen habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, einen ruhigen Arbeitsplatz zu haben. Da die WG, in der ich wohne, groß genug ist, hatte ich die Möglichkeit auch ungestört in der Küche mein Homeoffice einzurichten. Es war mir sehr wichtig, dass ich die Arbeit und meine Freizeit trennen kann und nicht den ganzen Tag in meinem Zimmer verbringen muss. So fiel es mir nach Feierabend deutlich leichter, einen Schlussstrich zu ziehen und tagsüber konzentrierter bei der Arbeit zu sein. 

Fazit zum Praktikum im Homeoffice 

Das Jahr 2020 hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, endlich in einer digitalisierten Welt anzukommen. Durch das Praktikum im Homeoffice konnte ich das digitale Arbeiten nochmal besser kennenlernen und ich bin mir sicher, dass es auch in Zukunft ein wichtiger Punkt in der Arbeitswelt bleibt. Nicht nur bei Firmen, die ankündigen, mehr Telearbeit anzubieten, auch für mich als Lehramtsstudentin hat das Praktikum bestätigt, wie wichtig eine Vorbereitung auf die digitale Welt für Schüler*innen ist. 


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