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Richtig schlafen soll gelernt sein!

15. Juni 2018 2 Minuten Lesezeit

Jeder Mensch muss und kann schlafen. Dies ist eins der Dinge, die uns in die Wiege gelegt wurden. Bei Sportlern ist das allerdings nochmal etwas anderes. Athleten sollten sich an ein paar Regeln, die zu gutem Schlaf verhelfen, halten. Denn nur so erreicht man im Sport sein volles Potenzial. In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, was guten Schlaf ausmacht!

Wieso ist Schlaf so wichtig für Sportler?

Schlaf ist für Sportler eine wichtige Angelegenheit. Meist wichtiger als viele denken! Denn Schlaf stellt unsere optimale Leistung wieder her oder steigert sie sogar. Aber aufgepasst: nicht jeder schläft richtig!

Wenn ein Sportler zu wenig schläft, verringert er die Leistung des Gehirns, welches die wichtigsten Funktionen im Spitzensport steuert (z.B. die Zielfokussierung, Konzentration, Entscheidungsfindung und Flexibilität). Tiefschlaf und Traumphasen sind dabei ganz besonders entscheidend. Sportler die generell länger schlafen haben meist bessere Leistungen, bessere Laune und eine höhere Aufmerksamkeit.


Schlafeffizienz macht den Unterschied

Auch wenn man länger schläft, heißt das nicht unbedingt, dass sich die sportliche Leistung verbessert. Es ist also wichtig, dass in der Zeit in der sich der Sportler im Bett befindet, auch die Schlafqualität stimmt. Man sollte vermeiden, spät abends zu viel Zeit vor dem Fernseher oder Handy zu verbringen. Die blauen Wellenlängen der LED-Bildschirme machen einen wieder fit und wirken dem eigentlichen Schlaf entgegen.



Nur echter Schlaf ist guter Schlaf

Der Körper braucht seine Pausen für die Regeneration. Es stellt sich trotzdem die Frage, warum „echter Schlaf“ hier mehr bringt als einfach nur zu liegen ohne die Augen zu schließen. Forscher gehen davon aus, dass der Körper beim Schlafen mehr Wachstumshormone ausschüttet. Diese stimulieren das Wachstum der Muskeln und reparieren kleine Schäden. Außerdem wird der Knochenbau sowie die Fettverbrennung angeregt. Deshalb ist es wichtig nicht nur eine kurze Pause auf der Couch einzulegen sondern tatsächlich auch einzuschlafen.


Umso länger desto besser

Statt der klassischen 8 Stunden-Regel empfehlen Experten: Wenn man innerhalb von 20 Minuten nach dem zu-Bett-gehen eingeschlafen ist und ohne Wecker aufwacht, schläft man auch genug. Wacht man ohne Wecker nicht auf, so signalisiert der Körper den Schlafmangel.


Also:

– Schlaf wie eine Trainingseinheit betrachten

– Einige Wochen vor dem Wettkampf die Schlafzeit erhöhen

– gleichmäßiger Schlafrhythmus: zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen

– Wenn man nachts zu wenig geschlafen hat sollte man am Tag ein Nickerchen einlegen


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